Das 15er Regiment in Neuburg

Auf dem Spaziergang von der Alten Kaserne bis zur Schlosskaserne werden viele interessante Details aus dem Leben eines Soldaten in der Königlich Bayerischen Armee erläutert. Sie erfahren beispielsweise die Herkunft des Wortes „Krätzchen“ für die Kopfbedeckung der Soldaten.
Natürlich findet die Führung stilecht in Uniform statt.

Treffpunkt: Alte Kaserne (heutiges Landratsamt), Dauer 90 min, Preis 70 €

Stadt- und Museumsführungen

Mit der Entstehung des Fürstentums Pfalz Neuburg im Jahre 1505 wurde Neuburg die Hauptstadt der "Jungen Pfalz". Ottheinrich war der erste von insgesamt neun Fürsten, die Neuburg durch ihre Baumaßnahmen und Hofhaltungen nachhaltig geprägt haben. In der Altstadt und dem Schlossmuseum erfahren Sie mehr über diese wechselvolle Geschichte, die rund 300 Jahre lang währte. Das Fürstentum ging danach im Königreich Bayern auf.

Lassen Sie sich von der letzten fürstlichen Bewohnerin des Neuburger Residenzschlosses, Herzogin Maria Amalia von Pfalz-Zweibrücken, durch ihre einstigen Privatgemächer in der Bel Etage des barocken Ostflügels führen, und tauchen Sie ein in die Zeit vor 200 Jahren. Als geschätzte Schwägerin des ersten bayerischen Königs Max Joseph lässt Sie „Ihre Königliche Hoheit“ Herzogin Amalie  teilhaben an ihren beliebten Gesellschaftsabenden, den Empfängen und glanzvollen Festen im Schloss, plaudert aus der vornehmen Welt des damaligen Hochadels und gibt Privates von ihrem umfangreichen Hofstaat preis. Treffpunkt: Schlosshof, Dauer: 60 bis 90 Min., Preis: 70 € zuzüglich Schlosseintritt.
Wir nehmen Sie mit auf einen Altstadtrundgang zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Renaissancestadt Neuburg. Erfahren Sie Interessantes über die Geschichte der Stadt und ihre glanzvolle Vergangenheit. Höhepunkte: Residenzschloss Schlosskapelle - älteste bekannte evangelische Kirche Karlsplatz Barocke Patrizierhäuser  Hofkirche Provinzialbibliothek Treffpunkt: Tourist-Information Dauer 90 min, Preis 70 €
Dauer 120 min, Preis 90 €
Bei der Führung durch den historischen Bibliothekssaal lernen Sie das "Schmuckkästchen" der ehemaligen Residenzstadt kennen. Der Frührokokobau beherbergte ehemals die marianische Bürgerkongregation und wurde zwischen 1731 und 1732 nach den Plänen von Franz Moritz von Loew errichtet. Im prachtvollen, im Obergeschoss gelegenen Oratorium befindet sich seit 1803 die Provinzialbibliothek. Als Ausstattung erhielt der ehemalige Gebetssaal das kunstvoll gearbeitete barocke Bibliotheksgestühl des säkularisierten Reichsklosters Kaisheim. Treffpunkt: Tourist-Information, Dauer 30 min, Preis 40 €
Die Führung im 1. Obergeschoss des Schlossmuseums gibt einen Überblick über die 300-jährige Geschichte der „Jungen Pfalz“. Ausgewählte Exponate veranschaulichen die bedeutende Rolle, die das kleine Fürstentum im Verlauf der Jahrhunderte spielte: Seine Gründung im Jahr 1505 verdankt das Fürstentum Pfalz-Neuburg kriegerisch ausgetragenen Erbstreitigkeiten zwischen den bayerischen und den pfälzischen Familienzweigen der Wittelsbacher Herrscherdynastie. Unter dem Renaissancefürsten Ottheinrich war es sowohl Schauplatz der Künste als auch Wiege der Reformation. Im 17. Jahrhundert - vergrößert um die niederrheinischen Herzogtümer Jülich und Berg, die Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg als Erbe errungen hatte - begann unter Philipp Wilhelm eine bedeutende barocke Hofhaltung mit Beziehungen in ganz Europa. Er und seine Söhne Johann Wilhelm und Karl Philipp bekleideten das Amt des Kurfürsten von der Pfalz und gehörten somit, neben dem König, zu den wichtigsten Herrscherpersönlichkeiten im Reich. Nach dem Tod des letzten Herzogs Karl Theodor 1799 wurde das einstige Fürstentum Provinz von Kurbayern und ging 1806 im Königreich Bayern auf. Die Zeit von Herzogin Maria Amalia, die ihre Witwenjahre im Neuburger Schloss verbrachte und 1831 starb, verlieh Neuburg an der Donau nochmals den Glanz vergangener Jahrhunderte. Treffpunkt: Schlosshof, Dauer 90 min, Preis: 70 € zuzüglich Eintritt Schlossmuseum
Im Jubiläumsjahr 2005 wurde in den Räumen der ersten und zweiten Etage des Westflügels, in den einstigen Gastgemächern und dem Fest- und Ahnensaal des Ottheinrichbaus, die „Staatsgalerie Flämische Barockmalerei“ als Filialgalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen eröffnet. Die Zweiggalerie ist mit über 120 Gemälden ausschließlich der im Süden der Niederlande beheimateten flämischen Barockmalerei gewidmet. Die Glanzstücke sind zweifellos die beiden Seitenaltargemälde der Neuburger Hofkirche, die Peter Paul Rubens im Auftrag des Herzogs Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg schuf. Da in Antwerpen im 17. Jahrhundert viele Gattungen der Malerei gepflegt wurden, verfügt auch die Flämische Galerie über repräsentative Beispiele der unterschiedlichsten Themen wie Historie, Portrait, Landschaft, Stillleben, Jagd- und Seestücke sowie Genre. Die Führung greift einzelne Beispiele heraus und vermittelt so einen interessanten Überblick über die flämische Malerei. Treffpunkt: Schlosshof, Dauer 90 min, Preis: 70 € zuzüglich Eintritt Schlossmuseum
Nach der Führung „Das Fürstentum Pfalz-Neuburg“ gehen Sie in den gewaltigen Fest- und Ahnensaal des Ottheinrichbaus, der nun die großformatigen Bilder der Staatsgalerie Flämische Barockmalereibeherbergt. Bei dieser Führung betrachten Sie die beiden zurückgekehrten Neuburger Seitenaltarblätter „Anbetung der Hirten“ und „Pfingstwunder“, die Peter Paul Rubens für die Hofkirche in Neuburg gemalt hat. Treffpunkt: Schlosshof, Dauer 120 min, Preis: 80 € zuzüglich Eintritt Schlossmuseum
Im Ortsteil Bergen, genannt "Baring", steht die Wallfahrtskirche „Zum Heiligen Kreuz“. Die Ursprünge des Gotteshauses reichen zurück bis ins 10. Jahrhundert - noch heute legt die sehr gut erhaltene romanische Krypta davon Zeugnis ab. Im barockisierten Langhaus veranschaulichen die Altargemälde und  die  prächtigen Deckenbilder die  tiefe Frömmigkeit der Gläubigen, die in der Verehrung eines "Heilig-Kreuz-Partikels" ihren Ausdruck findet. Noch heute finden zu diesem kulturgeschichtlichen Kleinod Wallfahrten statt. Treffpunkt: Kirche in Bergen, Dauer 30 min, Preis 40 €

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